Thüringen. Überall gleich gut.

Vortrag von Bodo Ramelow

Thüringen. Überall gleich gut. – Perspektiven für die Landesentwicklung

Abschlussveranstaltung in Weimar

Im Rahmen unserer Themenreihe „Thüringen. Überall gleich gut. – Perspektiven für die Landesentwicklung“ hat sich die Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag in den vergangenen zwei Jahren in verschiedenen Regionen Thüringens mit den Themen Bildung, Gesundheit, Mobilität und Wohnen auseinandergesetzt. Gemeinsam mit Fachverbänden, Kommunalpolitikerinnen und -politikern, Initiativen und den Menschen vor Ort haben wir die konkreten, an den Lebensrealitäten der Menschen in Thüringen anknüpfende Fragestellungen diskutiert und konkrete Konzepte für eine Politik zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Thüringen entwickelt.

 

Die Abschlussveranstaltung unserer thematischen Fraktionssitzungen fand heute in Weimar statt. Es wurden zum einen die Erkenntnisse aus den vorangegangenen Veranstaltungen zusammengefasst, aber auch Perspektiven für die Zukunft thematisiert.

 

Prof. Dr. Klaus Dörre, Professor für Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, betonte in seinem Input-Vortrag die entscheidende Rolle der Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse für die Stabilisierung und Weiterentwicklung der Gesellschaft und der Demokratie. Das gelte gerade auch für die Bereiche Mobilität, Wohnen, Bildung und Gesundheit.

 

Bodo Ramelow, Ministerpräsident und Abgeordneter des Thüringer Landtages, zeigte in seinem Impulsbeitrag auf, welche Perspektiven sich für die Landesentwicklung aus dem Prinzip der Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse und aus den Diskussionsergebnissen der bisherigen Themenveranstaltungen eröffnen und für die weitere Arbeit auf parlamentarischer und Regierungsebene genutzt werden können.

 

Steffen Dittes, Fraktionsvorsitzender, fasst zusammen: „Die Fraktion DIE LINKE setzt sich für gleichwertige Lebensbedingungen in ganz Thüringen ein. Dazu gehören Zugang zu Arbeit, Bildung, Gesundheitsversorgung sowie Mobilität, Wohnraum und kulturelle Angebote. Wir wollen, dass Menschen frei über ihren Lebensort entscheiden können, ohne ökonomische oder strukturelle Zwänge. Besonderes Augenmerk liegt darauf, Hürden im ländlichen Raum abzubauen, um die gleichwertige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu erleichtern. Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, die Vernetzung des gesellschaftlichen Lebens noch intensiver voranzutreiben als bisher. Diese Vernetzung sollte nicht nur die Weiterentwicklung des Verkehrs- und Bildungsangebots umfassen, sondern auch viele andere Bereiche, die maßgeblich für die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse sind.“

Thüringen. Überall gleich gut.

Gut Leben in Stadt und Land.

Herzlich Willkommen zu unserer öffentlichen Veranstaltung in Weimar!

Wir haben uns in den vergangenen zwei Jahren in unterschiedlichen Regionen Thüringens mit dem Thema gleichwertiger Lebensverhältnisse zu den Schwerpunkten Bildung, Gesundheit, Mobilität und Wohnen mit Einwohner:innen und Fachverbänden ausgetauscht.

Den Abschluss bildet nun

am Mittwoch, den 15. Mai 2024, ab 9:00 Uhr im Haus der Weimarer
Republik – Forum für Demokratie in Weimar, die Veranstaltung
„Thüringen. Überall gleich gut. – Perspektiven für die Landesentwicklung“,

zu der wir Sie gern begrüßen würden.

Bei dieser Veranstaltung sollen zum einen die Erkenntnisse aus den vorangegangenen Veranstaltungen zusammengefasst werden, aber auch zukünftige Perspektiven thematisiert werden.

 

  • Prof. Dr. Klaus Dörre, Professor für Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, wird in seinem Vortrag der Frage nachgehen, welche Bedeutung und Funktion die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse mit Blick auf die Stabilisierung und Weiterentwicklung der Gesellschaft und der Demokratie hat.
  • Bodo Ramelow, Ministerpräsident und Abgeordneter des Thüringer Landtages, wird in einem Impulsbeitrag aufzeigen, welche Perspektiven sich für die Landesentwicklung aus dem Prinzip der Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse und aus den Diskussionsergebnissen der bisherigen Themenveranstaltungen eröffnen und für die weitere Arbeit auf parlamentarischer und Regierungsebene genutzt werden können.


Zu der Veranstaltung werden zahlreiche zivilgesellschaftliche Verbände, Organisationen und auch Einzelpersonen aus Thüringen eingeladen. Um nach den Impulsvorträgen die einzelnen Themenbereiche zu vertiefen, werden im Anschluss an die Vorträge Thementische zu den Themen Bildung, Mobilität, Bürgerbeteiligung und soziale Daseinsvorsorge zur offenen Diskussion mit den
Abgeordneten der Fraktion und Mitgliedern der Landesregierung eingerichtet und Sie alle zur Diskussion eingeladen.

 

Bitte senden Sie uns zur besseren Planbarkeit Ihre Zu- oder Absage bis zum 5. Mai 2024 an:

gleichgut@die-linke-thl.de

Ein spontaner Besuch ohne Anmeldung ist aber auch möglich.

 

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Diskussion zur öffentlichen Fraktionssitzung: Überall in Thüringen gleich gut wohnen

In der öffentlichen Fraktionssitzung heute in Ilmenau, stand das Thema Wohnen im Mittelpunkt der Diskussion. Unter dem Motto „Wohnen. Überall gleich gut“ unterstrich die Linke-Fraktion im Thüringer Landtag das Ziel, allen Menschen in Thürinegen, unabhängig vom jeweiligen Wohnort, gleiche Chancen auf bezahlbaren und qualitativ hochwertigen Wohnraum mit Zugang zu sozialer Daseins- und Gesundheitsversorgung zu ermöglichen.

 

Ausgangspunkt das Diskussionspapier: „Überall in Thüringen gleich gut wohnen“, welches in fünf Punkten die Themen: Landeseigener Wohnungsbau, Wohnraum durch Aktivierung von Leerstand und Umnutzung, Barrierefreiheit, Zweckentfremdungsverbot und Nachbarschaftsläden skizziert.

 

Dr.-Ing. Bertram Schiffers, Stadtplaner und Mitglied der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung, erläuterte in seinem Vortrag, welche Wohnraumbedarfe künftig erfüllt werden müssen und welche Handlungsmöglichkeiten sich dafür erschließen. „Es wird immer mehr Fläche verbraucht, obwohl wir in Thüringen eigentlich schrumpfen. Es muss mehr in Mischungen und Mehrfachnutzungen gedacht werden. Es geht auch um Begegnungsräume, Spielplätze und soziale Infrastruktur.“

 

Katrin Hitziggrad, Vorstandsmitglied des LeerGut-Agentinnen & -Agenten e.V. stellte die Arbeit des Vereins vor und zeigte an eindrucksvollen Beispielen, wie viel Potential aktuell leerstehende Gebäude besitzen. Sie erläuterte, dass es 45.000 leerstehende Gebäude in Thüringen gäbe und dass diese „als Chance, Ressource und Leergut“ angenommen werden müssen.

 

Auf diesem Input aufbauend, empfiehlt der Wahlkreisabgeordnete Christian Schaft, die Entwicklung einer Landeswohnungsgesellschaft, die nicht nur neu baut, sondern auch Leerstand reaktiviert und beratend aktiv wird: „Für die Fragen Bauen, Umnutzung und Sanierung brauchen wir einen neuen Ansatz, da sehe ich die Landeswohnungsgesellschaft. Die natürlich zu Unternehmen, die Rendite mit der Miete erwirtschaften wollen, in Konkurrenz steht, jedoch allen, die sich um Daseinsvorsorge und Planung bemühen, als Kooperationspartner zur Verfügung steht.“

Wohnen. Überall gleich gut.

Auswärtige Fraktionssitzung in Ilmenau

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir über die Herausforderungen der demografischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen für die Wohnungspolitik diskutieren und wie es gelingen kann, allen Menschen in Stadt und Land hochwertigen und bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen.
 

Mittwoch, 21. Februar 2024
15:00 bis 17:30 Uhr

Parkcafé (Festhalle)
Naumannstraße 22
98693 Ilmenau


Neben dem Neubau von Wohnungen bietet der Schutz bestehender und leerstehender Gebäude Chancen, Gemeindekerne zu schützen, Ressourcen zu schonen und Potentiale zu nutzen.

Eingeleitet wird die Veranstaltung durch drei Impulsvorträge:

Susanna Karawanskij, Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft in Thüringen, stellt die bisherigen Erfolge für den Wohnungsbau in Thüringen vor und erläutert die Ausgestaltungsmöglichkeiten eines landeseigenen Wohnungsbaus.

Dr.-Ing. Bertram Schiffers, Stadtplaner SRL Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung, stellt vor, wie zukünftige Wohnraumbedarfe und
Bedingungen für einen gesellschaftlichen und fairen Wohnungsbau
aussehen können.

Katrin Hitziggrad, Vorstandsmitglied des LeerGut-Agentinnen & -Agenten e.V. stellt die Arbeit des Vereins vor und präsentiert an anschaulichen Beispielen die positiven Wirkungen von Gebäudeum- und -wiedernutzungen in ländlichen Räumen.

In der anschließenden Podiumsdiskussion werden die Referent:innen sowie Christian Schaft, Abgeordneter der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag für den Ilmkreis, Themen, wie Beseitigung von Leerstand, die Bedeutung sozialer Infrastruktur im ländlichen Raum und mögliche Wohnformen der Zukunft vor dem Hintergrund gleichwertiger Lebensverhältnisse diskutieren und sich Ihren Fragen stellen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

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Im Blickpunkt: Umweltfreundliche und bezahlbare Mobilität

Der Ausbau und die Weiterentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs und der Mobilität standen im Mittelpunkt einer öffentlichen Sitzung der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag in Bad Lobenstein. Unter dem Motto "Mobilität. Überall gleich gut" betonte die Fraktion ihre Vision, dass zukünftig jede:r Bürger:in in Thüringen unabhängig vom jeweiligen Wohnort die gleichen Chancen auf flexible Mobilität haben sollte.


Prof. Dr. Matthias Gather, Professor für Verkehrspolitik und Raumplanung und Leiter des "Instituts Verkehr und Raum" an der Fachhochschule Erfurt, erläuterte in seinem Vortrag, wie Mobilität mehr Aspekte des Zusammenlebens beeinflusst, als es auf den ersten Blick scheint. „Sozial gerecht bedeutet, dass alle den ÖPNV nutzen können, dass er multimodal und in allen Landesteilen erreichbar ist und dass die Lasten gleichmäßig verteilt sind.“ Seine Forschungsergebnisse zur Wirkung des 9-Euro-Tickets zeigten, dass die soziale Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger entscheidend von ihren Mobilitätsmöglichkeiten abhänge. Um dieses Ziel zu erreichen, betonte Ralf Kalich, LINKE-Landtagsabgeordneter mit Wahlkreisbüro im Saale-Orla-Kreis, die Notwendigkeit, die Verkehrswende voranzutreiben und Barrieren bei der Nutzung des ÖPNV abzubauen. Dies erfordere unter anderem die Senkung der Fahrpreise und den Ausbau barrierefreier Verkehrsangebote.


Susanna Karawanskij, Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, berichtete über umweltfreundliche Mobilitätskonzepte und resümierte: „Das 9-Euro-Ticket war ein Erfolg, weil nicht mehr über die Umsetzung und Sinnhaftigkeit einer solchen Maßnahme diskutiert wird, sondern ganz konkret über die Finanzierung“. In Thüringen hat man den Handlungsbedarf erkannt. Ministerin Karawanskij berichtete über die Bemühungen, Mobilität umweltfreundlich und bezahlbar zu gestalten. Sie erwähnte die „Runden Tische Mobilität“ im Kyffhäuserkreis und im Schwarzatal, bei denen Bürgerinnen und Bürger eingeladen wurden, ihre Erfahrungen einzubringen und einen regen Austausch zu initiieren. Die anschließende Podiumsdiskussion mit Vertretern der Mobilitätswirtschaft und interessierten Bürgerinnen und Bürgern brachte wichtige Erkenntnisse und unterstrich die Dringlichkeit des Themas.


Die Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag setzt sich aktiv für die Verbesserung der Mobilität in Thüringen ein und hat konkrete Ziele entwickelt. Dazu gehören die Einführung eines vergünstigten Jugendtickets, die bessere Vernetzung von Bus- und Bahnverbindungen sowie die Umsetzung der Barrierefreiheit. Auch für den Saale-Orla-Kreis wurden wichtige Lösungsansätze diskutiert, darunter eine Petition zum Bau eines Radweges entlang der B90.


Gemeinsam wollen wir uns konsequent für eine nachhaltige und bezahlbare Mobilität einsetzen, die allen Bürgerinnen und Bürgern gleiche Chancen bietet und das Zusammenleben positiv beeinflusst.

Mobilität. Überall gleich gut.

Fraktionssitzung vor Ort am 27.09. in Bad Lobenstein

„Mobilität. Überall gleich gut“ heißt für uns, dass jede und jeder in Thüringen - egal, ob er oder sie in einer unserer größeren Städte oder im ländlich geprägten Raum lebt - die gleichen Chancen hat, auf unterschiedlichster Art flexibel unterwegs zu sein. Um über Wünsche der Bürgerinnen und Bürger vor Ort und unsere Ideen für einen bedarfsgerechten Verkehr diskutieren zu können, laden wir am Mittwoch, 27. September 2023, ab 12:30, Uhr zu unserer öffentlichen Fraktionssitzung in das Bad Lobensteiner Kulturhaus, Straße der Jugend 10b, ein. Zuvor findet von 9 bis 11 Uhr ein Infostand auf dem Marktplatz in Bad Lobenstein statt.

 

Die Fraktionssitzung wird von Steffen Dittes, Fraktionsvorsitzender, eröffnet. Im Anschluss wird Susanna Karawanskij, Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Konzepte zur Entwicklung umweltfreundlicher Mobilität vorstellen und Prof. Dr. Matthias Gather, Professor für Verkehrspolitik und Raumplanung sowie Direktor des „Instituts Verkehr und Raum“ der Fachhochschule Erfurt, über Forschungsergebnisse zu Effekten des 9-Euro-Tickets auf das Mobilitätsverhalten und die soziale Teilhabe von einkommensschwachen Haushalten informieren. Danach werden die Abgeordneten gemeinsam mit Gästen über Anforderungen an Mobilität im ländlichen Raum und Möglichkeiten flexibler Mobilität diskutieren.

 

Im Anschluss an die thematische Fraktionsberatung laden wir zur offenen Bürgersprechstunde ab 16 Uhr ein. Die Mitglieder der LINKEN im Thüringer Petitionsausschuss stehen vor dem Kulturhaus für Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung, nehmen Bitten sowie Beschwerden auf und leiten sie auf Wunsch in ein Petitionsverfahren über. Dazu Anja Müller, Sprecherin für Petitionen der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag: „Wir behandeln fast jedes Anliegen im Petitionsausschuss. Es muss nicht immer das große öffentliche Thema sein, das ganz Thüringen interessiert. Wir kümmern uns auch um die vermeintlich kleinen, eher privaten Probleme der Menschen.“ Die Palette an Themen sei groß. Als Beispiele nennt Müller eine Petition, die sich für den Bau eines Radweges an der B 90 bei Saalburg einsetze, oder einen Konflikt mit der Stadt Wurzbach über die öffentliche Nutzung eines Privatgrundstücks, der letztlich gütlich beendet worden sei, oder aber ganz persönliche Probleme mit dem Sozialamt aufgrund der gestiegenen Energiepreise. „Kommen Sie vorbei! Als Mitglieder des Petitionsausschusses haben wir ein offenes Ohr für Sie, nehmen Ihre Probleme auf, prüfen im Petitionsausschuss, ob alles mit rechten Dingen zugeht und versuchen, Ihrem Anliegen abzuhelfen“, so Müller.

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Flyer Einladung Mobilität


 

Der LINKE Video-Podcast

Bildung. Überall gleich gut.

Anja Müller hat dieses Mal im Podcast unseren bildungspolitischen Sprecher Torsten Wolf im Interview zu Gast. Er stellt die Pläne von R2G zum neuen Schulgesetz in Thüringen vor. Zuvor berichtet unser wissenschaftspolitischer Sprecher über den Status Quo in der Bildung in Thüringen.

„Bildung. Überall gleich gut“ heißt für uns, dass jede und jeder in Thüringen – egal, ob er oder sie in einer unserer größeren Städte oder im ländlich geprägten Raum lebt – die gleichen Chancen hat, die bestmögliche Bildung und den bestmöglichen Bildungsabschluss zu erreichen.

Die Voraussetzungen dafür sind ein flächendeckendes Netz aus technisch und personell gut ausgestatteten Kindergärten und Schulen. Mit unserem Entwurf für ein neues Schulgesetz haben wir Vorschläge gemacht, wie Schulstandorte durch Kooperationen erhalten werden können, längeres gemeinsames Lernen ermöglicht wird und durch eine bessere Praxisorientierung berufsvorbereitende Schulbildung gestärkt wird. Der Herausforderung der Digitalisierung stellen wir uns, ebenso der Schaffung attraktiver Arbeits- und Ausbildungsbedingungen für die Beschäftigten in der Bildung.

Für uns ist das Ziel „Bildung ein Leben lang beitragsfrei“ eine Frage der Bildungsgerechtigkeit und -qualität. Dies sind nur wenige Beispiele, die zeigen, wie wir einen gleichwertigen Zugang zu Bildung überall in Thüringen erreichen wollen.

 

Bildung. Überall gleich gut.

Die Input-Vorträge: Praxisorientiertes Lernen in Thüringen stärken

Die Fraktion DIE LINKE war Anfang Mai zu Gast im Thüringischen Leinefelde-Worbis zu einer auswärtigen Fraktionssitzung und Fachtagung. Im Mittelpunkt stand das Thema Bildung in „Gute Bildung in Thüringen“.

„Bildung, ein Leben lang beitragsfrei“ - das ist das Ziel der Fraktion und für uns eine Frage der Bildungsgerechtigkeit und -qualität. Wir setzen uns dafür ein, dass jeder Mensch in Thüringen, unabhängig davon, ob er in einer größeren Stadt oder im ländlich geprägten Raum lebt, die gleichen Chancen auf die bestmögliche Bildung und den bestmöglichen Bildungsabschluss hat. Unter dem Grundsatz „Bildung. Überall gleich gut“ streben wir an, gleiche Bildungschancen für alle zu schaffen.

Steffen Dittes eröffnete den öffentlichen Teil der Fachtagung in Leinefelde-Worbis und betonte: „Im Bereich der Bildung gibt es noch viele Baustellen. Aber wir schrecken nicht davor zurück, sondern wollen aktiv gestalten, damit Kinder und Jugendliche die besten Bildungsperspektiven erhalten können. Darüber wollen wir heute mit Gästen und Expert:innen diskutieren.“

 

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Bildung. Überall gleich gut.

Fachtagung am 10.05. in Leinefelde

Bildung. Überall gleich gut“ heißt für uns, dass jede und jeder in Thüringen – egal, ob er oder sie in einer unserer größeren Städte oder im ländlich geprägten Raum lebt – die gleichen Chancen hat, die bestmögliche Bildung und den bestmöglichen Bildungsabschluss zu erreichen.

Die Voraussetzungen dafür sind ein flächendeckendes Netz aus technisch und personell gut ausgestatteten Kindergärten und Schulen. Mit unserem Entwurf für ein neues Schulgesetz haben wir Vorschläge gemacht, wie Schulstandorte durch Kooperationen erhalten werden können, längeres gemeinsames Lernen ermöglicht wird und durch eine bessere Praxisorientierung berufsvorbereitende Schulbildung gestärkt wird. Der Herausforderung der Digitalisierung stellen wir uns, ebenso der Schaffung attraktiver Arbeits- und Ausbildungsbedingungen für die Beschäftigten in der Bildung.

Für uns ist das Ziel „Bildung ein Leben lang beitragsfrei“ eine Frage der Bildungsgerechtigkeit und -qualität. Dies sind nur wenige Beispiele, die zeigen, wie wir einen gleichwertigen Zugang zu Bildung überall in Thüringen erreichen wollen.

Lassen Sie uns über unsere und Ihre Ideen für eine Bildungsstruktur mit Zukunft ins Gespräch kommen. Wir laden Sie ein, sich mit uns zusammen mit aktuellen Herausforderungen und zukunftsweisenden Ideen rund um die Bildungspolitik auf dem Land und in der Stadt auseinanderzusetzen. In unserer öffentlichen Fraktionssitzung werden wir uns den Fragen stellen: Vor welchen Herausforderungen stehen wir in Thüringen im Bildungsbereich gegenwärtig? Wie können konkrete Ideen für die Weiterentwicklung der Bildungspolitik aussehen? Wie schaffen wir gleichwertigen Zugang zu Bildung überall in Thüringen?

 

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Flyer Einladung Bildung


 

Der LINKE Video-Podcast

Gesundheit. Überall gleich gut.

Dieses Mal mit Anja Müller und Ralf Plötner zum Thema Gesundheitsversorgung in Thüringen.


Wir möchten uns mit den Thüringerinnen und Thüringern zusammen über die Herausforderungen und Ideen rund um die Notwendigkeiten für eine flächendeckende medizinische und pflegerische Grundversorgung auf dem Land und in der Stadt austauschen. Hier wollen wir die Fragen stellen: Vor welchen Herausforderungen steht die Gesundheitsversorgung in Thüringen? Was können konkrete Lösungswege für Stadt und Land sein?

 

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Gesundheit. Überall gleich gut.

Die Input-Vorträge aus Sömmerda

Im Video: Die Input-Vorträge der öffentlichen Fraktionssitzung der Fraktion DIE LINKE vom 23.11.2022 aus dem Volkshaus Sömmerda

„Thüringen überall gleich gut“ meint, dass jedweder Zugang zu Versorgungsstrukturen für ausnahmslos alle Menschen in Thüringen dauerhaft gesichert ist. Für das Gesundheitswesen besteht hier weiterhin Handlungsbedarf, was durch den besonders hohen Fachkräftebedarf verstärkt wird. Zudem macht der demografische Wandel eine Anpassung der Gesundheits- und Pflegeinfrastruktur in Thüringen in den kommenden Jahren notwendig.

Der Werkstattprozess „ZUKUNFT.GESUNDHEIT.THÜRINGEN.2030“ setzt sich in mehreren Themenschwerpunkten mit diesen Fragestellungen auseinander. Im Austausch mit den Akteur:innen der Gesundheitsversorgung werden notwendige Entwicklungen und Herausforderungen des Gesundheitswesens analysiert, diskutiert und Lösungen erarbeitet.

Ziel ist eine Neuorientierung und grundlegende Umgestaltung im Gesundheitswesen, wozu beispielsweise auch die Rekommunalisierung der Infrastruktur diskutiert werden muss. Das Projekt „Landengel“ soll ein Versorgungsmodell zur bedarfsorientierten Gesundheitsgrundversorgung initiieren, welches die Lebensqualität auf dem Land durch ein lokales Gesundheits-, Pflege- und Versorgungsnetzwerk gewährleistet. Es ermöglicht die Pflege, Altenhilfe und das Wohlfahrtswesen in ländlichen Regionen und bekämpft soziale Isolation.

 

Die dazugehörigen Powerpoint Präsentationen finden Sie hier:

Thüringen überall gleich gut AGETHUR

Thüringen überall gleich gut Landengel

 

Gesundheit. Überall gleich gut.

„Thüringen überall gleich gut“ meint, dass jedweder Zugang zu Versorgungsstrukturen für ausnahmslos alle Menschen in Thüringen dauerhaft gesichert ist. Für das Gesundheitswesen besteht hier weiterhin Handlungsbedarf, was durch den besonders hohen Fachkräftebedarf verstärkt wird. Zudem macht der demografische Wandel eine Anpassung der Gesundheits- und Pflegeinfrastruktur in Thüringen in den kommenden Jahren notwendig.

Der Werkstattprozess „ZUKUNFT.GESUNDHEIT.THÜRINGEN.2030“ setzt sich in mehreren Themenschwerpunkten mit diesen Fragestellungen auseinander. Im Austausch mit den Akteur:innen der Gesundheitsversorgung werden notwendige Entwicklungen und Herausforderungen des Gesundheitswesens analysiert, diskutiert und Lösungen erarbeitet.

Ziel ist eine Neuorientierung und grundlegende Umgestaltung im Gesundheitswesen, wozu beispielsweise auch die Rekommunalisierung der Infrastruktur diskutiert werden muss.

Mehr Infos hier

 

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Flyer Einladung Gesundheit


 

Steffen Dittes und Anja Müller im Gespräch

„Mit den Menschen sprechen und die Herzen aller erreichen.“

Mit der Kampagne „Thüringen. Überall gleich gut.“ startet die Linksfraktion im Thüringer Landtag eine intensive politische Auseinandersetzung, welche das Ziel verfolgt, ein thüringenspezifisches Konzept zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse weiterzuentwickeln.

Mit dem Konzept soll ein Wegweiser für den Aufbau flächendeckender und ausreichender Strukturen an kulturellen, sozialen, medizinischen, bildenden und ökonomischen Angeboten in den Städten und auf dem Land erarbeitet werden. Denn beide Räume bedingen sich untereinander. Deshalb ist es wichtig, Stadt und Land nicht gegeneinander zu diskutieren, sondern beides miteinander. Anja Müller, Sprecherin für Demokratie, hat gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden Steffen Dittes über die Kampagne gesprochen. „Es geht nicht darum, den Leuten in der ländlichen Region vorzuschreiben, so zu leben, wie in der Stadt. Wir wollen aber einzelne Unterschiede anschauen und sie gemeinsam diskutieren.

 

Mehr Infos hier

 

Dorfläden in Thüringen schließen – was nun?

Thüringen. Überall gleich gut.

Die Nachrichten häufen sich, dass in Thüringen Dorfläden schließen oder zumindest die Ketten insolvent gehen. Welche Vorschläge DIE LINKE Fraktion Thüringen hat, und was das mit nordischen Ländern zu tun hat, erfahrt ihr im Video.

 

 

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Thüringen. Überall gleich gut.

Überall gleich gut? Das Leben in der Stadt und auf dem Land ist doch aber grund­verschieden. Selbst die größeren Städte sind nicht miteinander vergleichbar. Und eine Kreisstadt im ländlichen Raum bietet andere Möglichkeiten als ein benachbartes Dorf. Sollen nun alle auf dem Dorf wie in der Stadt leben, oder umgekehrt? Nein, natürlich nicht. Wir, die Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, ­möchten, dass Menschen in Thüringen überall und ohne Ausnahme gleich gut leben können.

Was bedeutet das?


Der nächste Arzttermin oder der Einkauf im Supermarkt, Besuch von Kindergarten oder Schule sollen nicht davon abhängen, ob der Wohnort in der Stadt oder auf dem Land ist. Für Jung und Alt darf der Wohnort und die Lebensqualität nicht vom Geldbeutel abhängig sein oder davon, ob Bus und Bahn fahren. Der Zugang zu Arbeit, Bildung und gesundheitlicher Versorgung sind dabei ebenso entscheidend wie Mobilität, Wohnraum, kulturelle und soziale Angebote oder Erholungs­möglichkeiten.
„Thüringen überall gleich gut“ heißt, dass dieser Zugang für alle Menschen gesichert ist. Stadt und Land müssen zusammen gedacht werden. Zentrale Orte, wie die größeren Städte, erfüllen für das Land wichtige Aufgaben. Gleichzeitig sind kleine Gemeinden mit ihren Natur- und Kulturlandschaften unverzichtbar.


Dennoch beklagen viele Menschen in Thüringen bestehende unterschiedliche Lebensmöglichkeiten in Stadt und Land. Politisches Ziel der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag ist es, für gleichwertige Lebensverhältnisse in Thüringen zu sorgen.
Um das zu erreichen, haben wir uns viel vorgenommen.


■ „Mobilität überall gleich gut“ bedeutet für uns, dass ein kostenfreier und flächen­deckender öffentlicher Personennahverkehr in ganz Thüringen erreichbar ist. Denn Umsteigen auf Bus und Bahn geht nur, wenn sie gut getaktet fahren, bis ins Dorf. Mobilität muss sozial gerecht sein und die Umwelt schützen.
■ „Gesundheitsversorgung überall gleich  gut“ bedeutet für uns, die medizinische Versorgung ambulant und stationär wohnortnah sicherzustellen. Ein dichtes Apothekennetz wollen wir sichern. Das Modell der „Gemeindeschwester Agnes“ und Projekte, die Menschen im Alter nicht allein lassen, wollen wir in ganz Thüringen ausbauen.
■ „Bildung überall gleich gut“ bedeutet für uns „kurze Beine, kurze Wege“. Wir wollen Bildung beitragsfrei ein Leben lang und ein flächendeckendes Netz aus Kindergärten und Schulen. Damit der ländliche Raum nicht auf der Strecke bleibt, setzen wir auf Schulkooperationen und Entwicklung von gemeinsamen Schulstandorten.
Dies sind nur einige Beispiele dafür, wie wir in Thüringen gemeinsam gute Lebens­verhältnisse für alle schaffen. Lassen Sie uns miteinander ins Gespräch kommen.                    ­

Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge, Ideen und den gemeinsamen Austausch: gleichgut.die-linke-thl.de

 

Flyer zum Download:

Flyer Überall gleich gut

Steffen Dittes

Einführung von Steffen Dittes, Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion im Thüringer Landtag, zum Thema Gleichwertige Lebensverhältnisse.

Dr. Andreas Kallert

Dr. Andreas Kallert, Politikwissenschaftler an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, zum Konzept gleichwertiger Lebensverhältnisse.

Prof. Dr. Barbara Schönig

Prof. Dr. Barbara Schönig, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, zu Faktoren und Handlungsebenen zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Thüringen.

Auftaktveranstaltung in Greiz

Zur Auftaktveranstaltung in Greiz fanden zwei Fachvorträge und eine Diskussionsrunde mit geladenen Gästen statt. Dr. Andreas Kallert, Politikwissenschaftler an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, referierte zum Konzept gleichwertiger Lebensverhältnisse. „Es gibt Studien, die zeigen, dass der Abstand zwischen den Lebensverhältnissen in der Peripherie und zentralen Orten anwächst“, konstatiert Kallert. Es brauche mehr demokratische Teilhabe der Bevölkerung, um die Bedürfnisse anzupassen.“ Den zweiten Vortrag hielt Prof. Dr. Barbara Schönig, Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, zu Faktoren und Handlungsebenen zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse. „Es ist eine Frage der Lebensgerechtigkeit. Menschen fühlen sich von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen“, so Schönig. Man spreche oft von Defiziten im ländlichen Raum. Thüringen besteht aber zu 90 Prozent aus dem, was man als „ländlichen Raum“ definiert und auch hier sind kleinere Städte angesiedelt. „Es gibt eine einzigartige räumliche Struktur, deshalb müssen Stadt und Land mehr differenziert werden“, ist die Staatssekretärin der Ansicht.


 

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